Die Aufregung, um die Onlinespiele hat seit geraumer Zeit auch Europa erreicht. Angesichts dieser Situation ist es in mehreren europäischen Ländern zur Liberalisierung und zur Legalisierung der Onlinespielseiten (Poker, Wetten, Casino) durch die Vergabe von Lizenzen gekommen.
In Frankreich ist die Öffnung des Marktes der Onlinespiele für den 1. Januar 2010 vorgesehen. Einige Nachbarländer verfolgen den gleichen Weg.
Das erste Land, was sich hinsichtlich dieser Legalisierung engagiert hat ist Italien. Seit 2006 sind die Glücksspiele erlaubt unter der Bedingung des Erhaltes einer Lizenz. Im Übrigen lässt sich Frankreich, für seinen künftigen gesetzgebenden Rahmen, stark von dem leiten, was sich bei unseren transalpinen Nachbarn abgespielt hat. Ungarn und Finnland folgen ebenfalls diesem Beispiel.
Die letzten Länder; die sich dieser Sache beipflichten sind die Schweiz und Dänemark.
Der dänische Fall ist in etwa identisch mit dem, was sich in Frankreich abgespielt hat. Seit 60 Jahren hat der dänische Staat ein Monopol auf die Glücksspiele, welches durch ein staatliches Unternehmen verwaltet wird. Und heute erweist sich die Ausgabe von Lizenzen an die Fachleute als vorteilhaft. Von nun an werden ausländische Gesellschaften, die eine Lizenz erhalten haben, auf dem dänischen Markt operieren können.
In der Schweiz ist der Prozess ebenfalls am Laufen, die Regierung hat die Rechtmäßigkeit der Legalisierung der Onlinespiele erkannt. Denn nach einigen Angaben benutzen im Moment fast 40 000 Schweizer Spielseiten. Was dem Staat bei einer Öffnung des Marktes 26 Millionen Schweizer Franken (17 Millionen Euro) einbringen könnte, der eine Spielsteuer von 15% erhält.
« Bwin : Ergebnisse für 2008 – Betfair attackiert die holländische Regierung »
Noch kein Kommentar.
Powered by WordPress -- XHTML 1.0