Die amerikanischen Spieler fordern von Obama die Legalisierung der Onlinespiele

Barack Obama, 44 Präsident in der Geschichte der USA hat am 20. Januar 2009 sein Amt angetreten. Sicher hat der neue Präsident in Zeiten der Krise andere Sorgen als die des Online-Pokers. Dennoch betrifft dieses Problem mehrere Millionen Spieler in den Vereinigten Staaten.

Das Gesetz UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act), welches 2006 von der Regierung Bush verabschiedet wurde, verbietet es finanzielle Transaktionen zwischen den Online-Pokerseiten und den amerikanischen Banken durchzuführen. Es zielt darauf ab dem Online-Poker in den USA ein Ende zu setzen. Im Allgemeinen werden seit 2 oder 3 Jahren zahlreiche Maßnahmen gegen Online-Poker in den Verneigten Staaten getroffen.

Diese Maßnahmen hatten bereits zahlreiche Konsequenzen. Zuerst sah man wie sich die Pokerräume vermehrten, die amerikanische Spieler ablehnten. Dies gilt für Ongame von ipoker und auch Pacific Poker (888). Die Räume wollen sich nicht vor Gericht sehen und Millionen von Dollar Geldstrafe zahlen. Dann noch der Prozess des Onlinespiel-Riesen Party Gaming, der letztendlich zu 300 Millionen $ Geldstrafe verurteilt wurde, nachdem er dazu gezwungen wurde sein „Verschulden“ anzuerkennen. FullTilt Poker oder Pokerstars sind diejenigen, denen es gelungen ist seit 2 Jahren durch die Maschen dieses Verbots zu fallen, aber das könnte sich bald mit der offiziellen Umsetzung des UIEGA in diesen Tagen ändern. Diese Vergeltungsmaßnahmen gegen Online-Poker wurden bis zum Blog des neuen Präsidenten angefechtet.

Denn auf diesem kann man mehrere tausend Meldungen lesen und Stimmen, die die Legalisierung des Onlinespiels von Obama fordern! Die Legalisierung des Onlinespiels wäre zugleich ein Träger von Freiheit und Dynamik in einem Sektor, der sich in vollem Wachstum befindet, den die Wirtschaft sehr gut gebrauchen kann. Erstaunlicherweise hat sich diese Diskussion sehr schnell als eine der meist verfolgten auf der Seite des Präsidenten durchgesetzt und beweist, dass die Amerikaner in Freiheit auf ihrer favorisierten Seite spielen möchten. Auf der anderen Seite übt die “Poker Player Alliance”, eine Organisation, die die Interessen des Pokers vertritt, Lobbyarbeit im Mittelpunkt des Kongresses aus, so dass die Frage des Online-Pokers endlich mal ernsthaft behandelt wird.

Obama besitzt die Kraft das Gesetz schlicht und einfach abzuschaffen, da es zu den „Mitternachts-Gesetzen“ gehören könnte, den Gesetzen die am Abend des Abtritts des vorherigen Präsidenten gelten.
Die Amerikaner fordern wie Erwachsene behandelt zu werden und selbst zu entscheiden, ob es gut ist Online-Poker zu spielen oder nicht.

Dieser Artikel wurde am Donnerstag 22 Januar 2009 um 18:37 verfasst und ist in der Kategorie Gesetzgebung, Online poker, Party Poker, Wirtschaft registriert. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar abzugeben.

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