Cyberkriminalität : Frankreich will das Problem lösen !

Michèle Alliot-Marie, die französische Innenministerin, hat die Absicht der französischen Regierung bekannt gegeben, Seiten mit Online Spielen zu verbieten und dies im Rahmen des Gesetzes zur Gestaltung und Ausrichtung der inneren Sicherheit.

Das Gesetz, welches im ersten Semester 2008 verabschiedet werden soll, beabsichtigt die Cyberkriminalität und Spielabhängigkeit zu bekämpfen. Es handelt sich um einen Aktionsplan, um gegen jegliche Form der Datenkriminalität vorzugehen (Diebstahl von Bankkartennummern, Kinderpornographie, Rauschgifthandel, Zugriff auf die Privatsphäre…) und geht soweit, Transaktionen zwischen Banken und Online-Wettseiten zu verbieten.

Augenblicklich sind die Zahlen bemerkenswert : die Abhängigkeit zu Onlinespielen ist eine Geißel, die in Frankreich fast eine Million Spieler betrifft. Die Cyberkriminalität unterliegt ebenso einer starken Entwicklung und nimmt beunruhigende Ausmasse an.

Aber die Profi-Welt ist paradoxerweise sehr zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft des Online-Pokers. So ist die Eröffnung des französischen Marktes unvermeidlich seit der kürzlichen Weisung der Europäischen Kommission. Frankreich ist anscheinend im Moment dabei, die Möglichkeiten einer kontrollierten Öffnung zu untersuchen.

Dieser Artikel wurde am Dienstag 26 Februar 2008 um 13:22 verfasst und ist in der Kategorie Bookmakers, Gesetzgebung, Online poker, Online Spiele registriert. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar abzugeben.

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