Beschuldigt des Regelverstoßes gegen das Spielemonopol, wurde der Schwede Petter Nylander, PDG des Onlinespielebetreibers Unibet, wurde durch die niederländischen Behörden am Montag befragt und festgehalten; in Kraft eines europäischen Beschlusses, der durch Frankreich herausgegeben wurde !
Als Petter Nylander sich gerade auf dem Flughafen von Amsterdam auf den Heimweg in sein Londoner Domizil machen wollte, wurde er als Folge eines durch die « Française des Jeux »und die PMU gegen Unibet in 2006 begonnenen Verfahrens wegen des Verstosses gegen französische Gesetze festgenommen.
Schon im letzten April wurde der Vizepräsident von Unibet, Didier Dewyn Grund einer Untersuchung, auch wegen « Angriffs auf das Monopol in Bezug auf Prognosen zu Pferdewetten, anderen Sportveranstaltungen und Lotterien » durch die « Française des Jeux » (FDJ), wurde jedoch nach der Zahlung einer Kaution von 150.000 Euro wieder auf freien Fuss gesetzt.
Unibet prangert die Geringschätzung Frankreichs für das europäische Recht auf diesem Gebiet an, denn « die französische Regierung hat kürzlich ihre Absicht gezeigt, eine Diskussion in Bezug auf eine kontrollierte Öffnung des Marktes der Onlinewetten und -spiele zu beginnen ».
Die Europäische Kommission bemängelte ebenfalls diese Verhaftung mithilfe eines europäischen Titels, weil sie einen « totalen Verstoss gegen das gemeinschaftliche Recht und die Prinzipien der Europäischen Union darstellt ». Sie hat Frankreich Zeit bis zum 31. Oktober gegeben um die Bitte, jegliches Verbot zu Onlinespielen aufzuheben, zu beantworten.
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